Stammesversammlung
Unsere Stammesversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium. Sie tagt satzungsgemäß mindestens einmal im Jahr. Die Stammesversammlung wählt den Stammesvorstands und die Mitglieder für unseren Rechtsträger, den Georgspfadfinder Meschede e.V.. Weiterhin werden auf ihr üblicherweise Berichte über die Arbeit in den einzelnen Stufen, der Leitungsrunde und des Vorstandes sowie des Rechtsträgers vorgestellt. Es werden Beschlüsse über Vorhaben, Aktionen und grundsätzliche Fragen des Stammeslebens gefasst.
An der Stammesversammlung in unserem Stamm nehmen je zwei Delegierte und eine Leitung aus den unterschiedlichen Altersstufen sowie der Stammesvorstand als Stimmberechtigte teil (der Elternbeirat ist derzeit nicht gesetzt). Alle anderen Mitglieder des Stammes sind aber auch herzlich willkommen. Dadurch ergibt sich folgende Zusammensetzung:
- Zwei Wölflingsdelegierte
- Zwei Juffidelegierte
- Zwei Pfadfirdelegierte
- Zwei Roverdelegierte
- Eine Wölflingsleitung
- Eine Juffileitung
- Eine Pfadfileitung
- Eine Roverbegleitung
- Zwei Stammesvorsitzende
- Die oder der Kurat*in
Osterfeuer
Wann hat „der Wahnsinn“ eigentlich angefangen? Genau kann das mit Sicherheit kein aktives Mitglied mehr sagen. Presseberichten zufolge wurde schon im Jahr 1955 ein Osterfeuer gebaut, an dem die Pfadfinder*innen maßgeblich beteiligt waren, um das Licht der Osternacht und Auferstehung Jesu Christi strahlen zu lassen. Der Bau des Osterfeuers hat im Stamm also schon eine lange Tradition.
Drei bis vier Wochen vor Ostern besorgen wir schon Holz, errichten danach auf der Wiese an unserem Pfadfihaus ein Gerüst und schichten von Hand ein hohes Feuer auf. So ziemlich jeder Ast wird dabei mindestens zweimal angepackt. Die Planung und Koordination liegt vor allem bei den Rover*innen, die das seit Jahren mit großem Erfolg in der Hand haben.
Um den Feueraufbau herum haben sich viele kleine Traditionen gebildet. So ist hier die aus der Nachtwache hervorgegangen Karfreitags-Andacht mit anschließendem Fischstäbchen-Grillen zu erwähnen oder auch die durchaus kreative Anzündmethode.
Am Ostersonntag selber wird die Mescheder Bevölkerung ab 19.30 Uhr herzlich eingeladen, den Abend bei kühlen oder warmen Getränken und Bratwürstchen am Osterfeuer an unserem Pfadfinderhaus zu verbringen. Erfahrungsgemäß wird es immer besonders gemütlich, wenn das Feuer zu späterer Stunde heruntergebrannt ist.
Pfingstlager
Das Pfingstlager ist eines der Höhepunkte im Pfadijahr. Hier können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene große und kleine Abenteuer erleben und Gemeinschaft erfahren.
Für das Pfingstlager bleiben wir für gewöhnlich in der Nähe. Wir wandern gemeinsam zu unserem Lagerplatz, bauen alles gemeinsam auf und lassen dann den ersten Abend bei Lagerfeuer und Musik ausklingen. Das Wochenende ist dann geprägt von Spaß und Spiel, einer traditionsträchtigen Wasserschlacht, vielen Süßigkeiten, aber auch vielen Programmpunkten. Die dienen dazu, dass sich alle untereinander kennenlernen können – denn wo hat man schon einmal die Möglichkeit als kleiner Wölfling eine*n Rover*in kennenzulernen?
Apropos Rover*in: Die können hier schon ganz viel Verantwortung übernehmen, mit den Jüngeren auf die ein oder andere Wanderung gehen und trotzdem ganz viel Zeit für sich haben und die Zeit mit Freund*innen genießen.
Sommerlager
Ein Sommerlager bietet einen ganz besonderen Reiz. Es lohnt sich aufgrund der größeren Zeitspanne im Vergleich zum Pfingstlager, etwas weiter weg zu fahren. Für das Programm haben wir Zeit und können auch mal Dinge ausprobieren, die Pfingsten nicht so möglich sind oder auch einfach mal einen entspannten Tag einlegen. Zudem besteht für die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit, einen sogenannten Hajk (Wanderung auf eigene Faust) durchzuführen und somit als Gruppe auch außerhalb des Lageralltags eigene Erfahrungen zu machen.
Etwa alle zwei bis drei Jahre fährt unser Stamm daher in den Sommerferien ins Stammeslager. So ging es zum Beispiel nach Schweden, ins Elsass, nach Wales oder nach Österreich. Auch in den Stufen gab es bereits Sommerlager oder auch Herbstlager, die etwas weiter weg führten.
Kartoffelbraten
Im Herbst laden wir herzlich Mitglieder, Eltern, Nachbarn, Ehemalige und Freundinnen und Freunde des Stammes zu ein paar geselligen Stunden an unser Haus ein.
Weihnachtsmarkt
Alle Jahre wieder… veranstalten wir unseren kleinen Weihnachtsmarkt im Herzen der Mescheder Innenstadt. Am Freitag und Samstag vor dem dritten Advent bieten wir frisch geschlagene Weihnachtsbäume und allerlei kulinarische Leckerein – von Reibeplätzchen über Glühwein, (veganen) Bratwürstchen und Waffeln, für Jede und Jeden ist was dabei! Die Bäume werden sogar bis vor eure Haustür geliefert.
Kommen Sie gerne Freitags von ca. 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr oder Samstags von ca. 9.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr vorbei und leisten uns Gesellschaft.
Wir freuen uns auf deinen Besuch!
Friedenslicht
Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.
Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.
Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu vom ORF entzündet.
Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Österreich. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.
